Höchster Baum



Der “höchste Baum” ist eine über 60 Meter hohe Douglasie, die zusammen mit weiteren ähnlich großen Douglasien in einer Klinge oberhalb des Quellenwegs steht. Von 1997 bis 2008 galt diese Douglasie offiziell als der höchste Baum Deutschlands.

Im Jahr 1997 wurde ihre Höhe durch das Vermessungsamt Mosbach mit 59,90 Metern ermittelt. Sie war damit Deutschlands höchster jemals amtlich vermessener Baum. Im Jahr 2005 meldete die südbadische Stadt Emmendingen, dass in ihrem Wald eine höhere Douglasie stehe (60,51 Meter). Das Vermessungsamt des Rhein-Neckar-Kreises nahm am 12. Dezember 2005 an der Eberbacher Douglasie erneut Maß, mit einem erfreulichen Ergebnis: 62,45 Meter, damit war Emmendingen geschlagen.
Im September 2006 kam aus Freiburg die Meldung, dass eine dortige Douglasie mit einer Höhe von 62,94 Metern gemessen worden sei. Um den Wettstreit mit erneuten Messungen unter möglichst gleichen Bedingungen zu entscheiden, beauftragten die Freiburger Herausforderer einen Experten des geodätischen Institutes der Universität Karlsruhe mit Vermessungen der beiden Bäume. Im März 2008 wurden die Messungen in Eberbach und Freiburg durch Studenten aus Karlsruhe durchgeführt. Nach dem am 18. August 2008 bekannt gewordenen Ergebnis sei der Freiburger Baum mit einer Höhe von 63,33 Metern klarer Spitzenreiter und überrage den Eberbacher Konkurrenten um 1,73 Meter.

Gepflanzt wurde die Douglasie vermutlich um 1900. Auch wenn sie heute wohl nicht mehr der höchste Baum Deutschlands ist, dürfte es sich zweilfellos um den höchsten Baum im Odenwald handeln.

Man erreicht den Baum, an dem auch eine Infotafel steht, vom Ende des Quellenwegs aus, wenn man dem Fußpfad folgt, der am rechten Rand des Waldspielplatzes bergauf führt. Alternativ kann man auch vom Karlstalweg aus den Waldweg nutzen, der an der Schranke den Berg hinauf führt.

Der genaue Standort der Douglasie:



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